Bücher suchen Menschen – nicht mehr umgekehrt
Spaß am Lesen - bookvibes Krimis, Thriller App

Auf der Buchmesse in Leipzig wurde mir die Frage gestellt, warum wir die App bookvibes entwickeln, wenn die jüngere Smartphone-Generation Lesen mit Anstrengung zu verbinden scheint. Lesen ist aber modern, macht Spaß und bereichert. Und mit bookvibes möchten wir diese Impulse und die Lust zum Lesen auf eine moderne und bereichernde Art und Weise unseren Benutzern näherbringen, programmatisch personalisieren ohne zu langweilen oder zu nerven, aber auch den Buchhandelnden (Ist das gendermäßig korrekt ?? :-)) in die Lage versetzen, seiner Kundschaft dasselbe zu vermitteln. Kaufentscheidungen trifft der Konsument immer mehr in einem Umfeld, wo Algorithmen und Communitys von Freunden und Gleichgesinnten eine größere Auswahl von Titeln empfehlen als nur das ursprünglich angedachte Buch. Um als Buchhändler wieder Teil des digitalen Alltags seiner Kunden zu werden, muss ein Wandel vom passiven zum aktiven Buchhändler stattfinden. Nicht mehr Menschen suchen Bücher – die Bücher müssen zum Menschen kommen. Nur so bleibt ein Händler relevant für seine Kunden, es muss einen Grund geben, im stationären Handel zu kaufen, damit es einem nicht ergeht wie Toys“R“Us. Es geht darum, Storytelling, Erlebnisse und Personalisierung auf einem höheren Level zu etwas Neuem zu kombinieren. Basierend auf Machine-Learning-Verfahren bietet bookvibes ein Empfehlungssystem, das einen digitalen Kommunikationskanal zu Lesern aufbaut. Der große Unterschied von bookvibes ist der Fokus auf eine Netzwerkplattform, deren Wertschöpfung sich im Gegensatz zu altmodischen linearen Wertschöpfungsketten durch das Akronym CASE – Connectivity, Automation, Service und Entertainment – charakterisieren lässt.

 

 

 

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